Of course I was only drinking Coffee in Amsterdam

Natürlich nicht mein erster Ausflug nach Amsterdam und so machte ich mich ganz gemütlich vom Bahnhof auf den Weg in den ersten Coffeeshop. Und von einen in den Nächsten, in Abwechslung von den zahlreichen Souveniergeschäften.

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…Sparfuchs Lisbert ist leider zugegebener Maßen süchtig nach Souveniergeschäften, wo man am besten hingeht, wenn man zu viel Geld hat wegen den völlig überteuerte Touristenpreisen, aber was solls. ..

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!! Warnung !! 

Kauft euch keinen Spacecake, auch wenn er noch so hübsch aussieht in seinen bunten Farben, wenn ihr allein in Amsterdam unterwegs seid, es euer erster Spacecake ist,noch keine Unterkunft für die Nacht habt und es schon 5 Uhr abends ist. Und falls doch, lasst euch Zeit und esst nicht das ganze Stück auf einmal. Macht es einfach nicht so wie ich 😀 xD

!!WARNUNG!!

Jedenfalls ging die Geschichte glücklicherweise noch mal gut aus, ich irrte bis ca. 2/3 Uhr nachts durch die Straßen, hatte jeglichen Sinn für Raum und Zeit verloren, erzählte irgendwelchen fremden Menschen meine Lebensgeschichte, philosophierte mit ihnen über das Leben, bis ich irgenwann am Bahnhof in irgendeiner Ecke einschlief, zumindest bis ich von wütenden Polizisten geweckt wurde, die mich aufforderten, meine Augen offen zu halten, was in meinem Zustand ziemlich schwer war, zugegeben, war in diesem Moment alles zu schwer, zu schwer den Worten der Polizisten zu folgen, wobei ich zwei Minuten später sowieso vergessen hatte, was sie faselten. In diesem Moment wünschte ich mir nichts mehr als zu Hause in meinem Bett zu liegen und so klapperte ich alle Hotelzimmer ab in der Hoffnung doch noch ein Bett für diese Nacht zu finden und wie es kommen musste, waren natürlich alle ausgebucht.  Zu guter Letzt fand ich doch noch einen Schlafplatz im „Bulldog Hostel“ das zu der Kette von Bulldog Coffeeshops gehört, welche in der ganzen Stadt verteilt sind. Wahrscheinlich aber nur weil der Mann an der Rezeption Mitleid hatte, als ich mit verweinten Augen ganz verzweifelt nach einem Zimmer bettelte. So zahlte ich  50 Euro für um die 4 Stunden Schlaf, da ich schon recht früh morgens  auschecken musste.

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr nach einer durchzechten Nacht vom Feiern, aufwacht und euch über nichts mehr freut, als noch Geldbeutel inklusive Kreditkarten und Handy zu haben? So freute ich mich auch an diesem Morgen, obwohl ich immer noch ziemlich benebelt war, von meiner gestrigen Aktion.

Heute wollte ich mir die Stadt mal etwas genauer ansehen, fernab von Head- und Coffeeshops, den die Stadt hat noch so viel mehr zu bieten außer das.

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gratis Käseproben, das muss man als Backpacker und Käseliebhaber natürlich ausnutzen, dreist wie ich bin. nicht.

 

 

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Kääääääääääääääääse

 

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Schon frühzeitig suchte ich mir an diesem Tag eine Bleibe, ich entschied mich für Couchsurfing, da ich mit den gestrigen 50 Euro für das Hotelzimmer mein Tagesbudget ziemlich überzogen hatte, zum anderen, weil ich mich ziemlich allein fühlte und froh war jemanden um mich herum zu haben.

Den restlichen Tag ruhte ich mich eigentlich nur im Vondelark aus, zumindest gab es an diesem Tag nichts wirklich spektakuläres mehr bis ich abends zu meinem Couchsurfing Host fuhr und mich auf dem Weg dorthin an die 20 mal verfuhr, verlief oder ähnliches.

Das erste was mir auffiel, als ich seine Wohnung betrat waren die auffällig aussehenden Pflanzen und der dazugehörige Geruch in seinem Wohnzimmer. Was das wohl war? 😀

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Den Tag vor der Abreise verbrachte ich mit langen Spaziergängen, Museumsbesuchen, ok gut ich hasse Museen, deshalb war ich  lediglich im Sexmuseum, war nach in einigen Coffeeshops, unter anderem im Abraxas, mit einem anderen Backpacker, den ich am Bahnhof kennen lernte, wir deckten uns ein und schliefen nachts auf einem nahe gelegenen  Campingplatz. In einem 1-Mann-Zelt. Nebeneinander. Mit zwei Rucksäcken, die so groß waren, als könnten sie als Person durchgehen. Also zu viert in einem 1-Mann Zelt. Und fühle mich dabei wie der Überlebenskünstler und Abenteurer Bear Grylls.

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Morgens, halb 6 (da um 8 Uhr mein Zug ging Richtung Brüssel) in Amsterdam, an einem Campingplatz. Es regnete die ganze Nacht in unser Zelt und  es gibt nur eiskalte Duschen. Einziger Lichtblick, es gibt Kaffee und Steckdosen und WIFI, wodurch ich die 10 Euro für das Campen, dann doch für ganz in Ordnung hielt.


Ein Gedanke zu “Of course I was only drinking Coffee in Amsterdam

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